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30.07.2013

Lernen durch Beobachten und Fragen

Eine Lernstrategie für mehr Fortschritte beim Arabischlernen

Die gute, alte „Sesamstraße“ hält einen nützlichen Rat in Sachen Lernstrategie bereit. Denn wer kennt nicht den berühmten Vorspann, in welchem es heißt: „Wer, wie was? Wieso, weshalb, warum? Wer nicht fragt, bleibt dumm!“ Dies mag trivial, platt oder oberflächlich klingen, birgt tatsächlich jedoch einen der wichtigen Schlüssel zur erfolgreichen Weiterentwicklung in allen Bildungsbereichen, nicht nur beim Arabischlernen.
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Rein passiv mit Information gefüttert zu werden, ist nämlich nur die halbe Miete. Wer sich jedoch eine stets fragende und somit entdeckungsfreudige Mentalität anerzieht, profitiert naturgemäß viel mehr von dem vielfältig und reich gedeckten Tisch des Wissens als jemand, der nur auf die herannahenden Bissen wartet.

Außerdem sollte nicht unterschätzt werden, wie gut sich Inhalte lernen lassen, die man in einer persönlichen Auseinandersetzung mit einem Thema erworben hat. Sammeln Sie darum auch zwischen Ihren Unterrichtssitzungen Fragen und Beobachtungen und bringen Sie diese in der jeweils nächsten Sitzung mit Ihrem Dozenten zur Sprache.

Diese Fragen und Beobachtungen können sich auf das beziehen, was in einer Unterrichtsstunde mal gesagt wurde, auf Unklarheiten, Lernmaterial im Exklusivbereich, Texte der eigenen Lektüre, sowie echte oder scheinbare Merkwürdigkeiten in der Grammatik und anderen Themen. Notieren Sie solche Fragen am besten, sobald sie auftauchen. Nicht immer mögen Stift und Papier zur Hand sein, aber sicher verfügt Ihr Smartphone über eine Diktierfunktion.

Setzen Sie sich das Ziel, zu Beginn jeder Session durchschnittlich zwei bis drei Fragen parat zu haben, denn dies wäre langfristig ein Indikator dafür, dass Sie eine gute Lernstrategie besitzen.






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